Hygienekonzept

SG Wangerland & JSG Wangerland

                                    

Trainings- und Spielbetrieb Amateurfußball

Vereinsinformationen

Stand: 04.01.2022

Hier auch als pdf verfügbar: Hygienekonzept_04.01.2022

Anhang 1: Hygienemerkblatt_Landkreis Friesland_12.12.2021

 

Verein(e):                        Eintracht Wangerland, FC Nordsee Hooksiel, TuS Rot-Weiß Tettens

                                         im weiteren Verlauf als SG Wangerland / JSG Wangerland bezeichnet.

 

Ansprechpartner                    

für Hygienekonzept    Ingo Bohms, 0160-1525335, 04426-598, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

JSG Wangerland

      

Ansprechpartner                   

für Hygienekonzept    Tobias Weyerts, 0175-1565856, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

SG Wangerland

 

Verantwortlich für die Einhaltung des Konzeptes sind die jeweiligen Mannschaftsverantwortliche (Trainer*in) der betreffenden Mannschaften.

 

Adresse Sportstätten:   August-Hinrichs-Straße 10, Hohenkirchen

                                        An der Jaderennbahn, Hooksiel

                                        Schulstraße 3, Tettens

                                        Schulweg 2b, Waddewarden

                                        Kiebitzhörn 11, Horumersiel

 

Grundsätze

Dieses Hygienekonzept orientiert sich an den Handlungsempfehlungen des DFB-Leitfadens „Zurück auf den Platz“ vom 04.08.2021. Es gilt für den Trainings- und Spielbetrieb und die hiermit im Zusammenhang stehenden notwendigen Tätigkeiten im Bereich der Sportstätte. Zudem werden Regelungen für Personen im Publikumsbereich der Sportstätte festgehalten. Zur besseren Abtrennung werden die genannten Bereiche in Zonen eingeteilt. Genauere Inhalte werden unter Punkt 4 erläutert. Ausgenommen vom Konzept sind sämtliche sonstigen Bereiche im Innenbereich von Gebäuden, gastronomische Einrichtungen, Einrichtungen zur Sportplatzpflege und Sporthallen. Hierfür können weitere Hygienekonzepte notwendig sein.

Die Grundlage für sämtliche aufgeführten Maßnahmen und Regelungen ist die Annahme, dass eine Ansteckung mit SARS-CoV2 zwar möglich, die Wahrscheinlichkeit aber durch das Umsetzen der genannten Hygienemaßnahmen sehr gering ist.

Um auf ein erhöhtes Risiko vorbereitet zu sein und die Fortführung von risikominimiertem Trainings- und Spielbetrieb zu ermöglichen, wird im Konzept unter Punkt 6 eine abgestufte Übersicht zu Hygienemaßnahmen gegeben. Durch die Steuerung anhand der aktuellen lokalen Einschätzung kann die Prävention verhältnismäßig angepasst werden.


1. Allgemeine Hygieneregeln

  • Grundsätzlich gilt das Einhalten des Mindestabstands (1,5 Meter) in allen Bereichen außerhalb des Spielfelds (Zonen 1b, 2 und 3).
  • Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz (i.d.R. FFP2- oder OP-Masken-Standard) ist überall dort notwendig, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • In Trainings- und Spielpausen ist der Mindestabstand auch auf dem Spielfeld (Zone 1) einzuhalten.
  • Körperliche Begrüßungsrituale (z. B. Händedruck/Umarmungen) sind zu unterlassen.
  • Beachten der Hust- und Nies-Etikette (Armbeuge oder Einmal-Taschentuch).
  • Empfehlung zum Waschen der Hände mit Wasser und Seife (mindestens 30 Sekunden) und/oder Desinfizieren der Hände.

2. Verdachtsfälle / positive Befunde Covid-19

Die grundsätzliche Gefahr einer Ansteckung/Infizierung während des Trainings-/Spielbetriebs im Freien ist sehr gering einzuschätzen. Dies legen unterschiedliche Studien/Untersuchungen nahe. Demnach betrifft die größte Bedeutung im Infektionsschutz die Einhaltung der Maßnahmen „rund um das Spielfeld“ (vgl. Kapitel 1). Darüber hinaus gilt:

  • Eine Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb ist für alle Beteiligten nur bei unbeeinträchtigtem Gesundheitszustand möglich, das heißt ohne COVID-19-verdächtige Symptome.
  • Personen mit verdächtigen Symptomen müssen die Sportstätte umgehend verlassen bzw. dürfen diese gar nicht betreten. Dies sind: Husten, Fieber (ab 38 Grad), Atemnot, sämtliche Erkältungssymptome, Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn. Die gleiche Empfehlung gilt, wenn derartige Symptome bei anderen Personen im eigenen Haushalt vorliegen.

Bei positivem Befund gelten immer die Anweisungen der lokalen Behörden (Gesundheitsämter), insbesondere die behördlichen Festlegungen zur Quarantäne. Die lokalen Behörden haben auch die Federführung bei der Untersuchung zu möglichen Kontaktpersonen.

Die notwendigen Prozesse werden also grundlegend vom zuständigen Gesundheitsamt gesteuert und durchgeführt. Vom Verein sollte in jedem Fall Unterstützung zur raschen Aufklärung von Verdachtsfällen auf eine COVID-19-Erkrankung und zur Prävention von weiteren Infektionen geleistet werden.

Bei positivem Befund in einer Mannschaft des Vereins werden folgende Maßnahmen vorbereitet/durchgeführt, um die Gesundheitsämter zu unterstützen

  1. Identifizieren aller Spieler*innen/Vereinsmitarbeiter*innen, die in direktem Kontakt mit der infizierten Person waren und Informieren aller betroffenen Personen. Klärung, wie umfangreich und eng die Kontakte waren.
  2. Vorhalten der Kontaktdaten aller betroffenen Personen für kurzfristige Rückfragen der Behörden.
  3. Vorhalten von „Kontaktdaten des Publikumsbereiches“ für behördliche Rückfragen, sofern die Zone 3 (Publikumsbereich) betroffen ist. Wichtig: Aufgrund des Datenschutzes keine eigenständige Verwendung der Kontaktdaten. Weiterführende Hinweise zu Zuschauer*innen/Kontaktdaten in Kapitel 4.
  4. Sofortiges Aussetzen des Trainings-/Spielbetriebs der betroffenen Mannschaft sowie Hinweis zur eigenverantwortlichen Gesundheitsbeobachtung. Der Zeitpunkt zur Wiederaufnahme muss mit dem örtlichen Gesundheitsamt abgestimmt werden.
  5. Bei möglichen Kontakten im Rahmen von Freundschafts- und Wettbewerbsspielen: Information des Staffelleiters und Abstimmung zur Information von betroffenen gegnerischen Mannschaften.
  6. Bei positivem Befund in/um der/die Mannschaft eines Gegners im Spielbetrieb sollte eine kurzfristige Information an alle im eigenen Verein betroffenen Personen erfolgen. Eine Aussetzung des Trainings-/ Spielbetriebs ist in der Regel nicht notwendig, sofern sämtliche Hygienemaßnahmen außerhalb des Spielfeldes eingehalten wurden. Dennoch sollte ein Hinweis zur eigenverantwortlichen Gesundheitsbeobachtung sowie eine Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt erfolgen.

Wichtiger Hinweis für betroffene Spieler: Im Anschluss an eine überstandene Infektion sollten medizinische Untersuchungen klären, inwieweit wieder Spielfähigkeit besteht. Insbesondere Lungen- und Herz-Kreislauf-Funktion sollten überprüft werden. Entsprechende Empfehlungen für Ärzt*innen sind veröffentlicht.

 

3. Impfung als Lösung des Problems


Der DFB tritt dafür ein, dass sich so viele Fußballer*innen und ehrenamtlich engagierte Menschen im Fußball impfen lassen wie möglich, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung sowie einem schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf zu schützen. Zudem hilft jede Corona-Impfung dabei, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. So schützt jede*r, der/die sich impfen lässt, auch die eigene Familie, Freund*innen und die Gemeinschaft im Fußballverein und allgemein.

Für geimpfte und/oder genesene Personen gibt es aktuell in vielen Lebensbereichen geringere Einschränkungen, teilweise fallen sie vollständig weg. Auch in diesem Hygienekonzept sind Regelungen enthalten, die für geimpfte und/oder genesene Personen weniger einschränkend zu bewerten sind. Ebenso kann es in einigen Bereichen für Fußballvereine Erleichterungen geben, wenn eine Vielzahl an Spieler*innen, Trainer*innen, ehrenamtlichen Verantwortlichen bzw. Betreuer*innen sowie Mitgliedern geimpft oder genesen ist. Aus diesem Grund sind im Einklang mit den Empfehlungen der STKO auch für Fußballspieler*innen und Personen aus dem Umkreis der Mannschaften Impfungen dringend zu empfehlen.

Der Impfstatus der Spieler*innen kann im Fall behördlicher Einschränkungen einen Einfluss auf die Gruppengröße nehmen, in der trainiert werden darf. Geimpfte oder genesene Personen werden in vielen Bundesländern nicht zur erlaubten Teilnehmendenzahl bei Sportaktivitäten hinzugezählt. Das bedeutet, dass bei Einschränkungen der Gruppengröße für ein Training geimpfte und genesene Spieler*innen und Trainer*innen nicht ins Gewicht fallen und mit einer höheren Anzahl an Mannschaftsmitgliedern trainiert werden kann.


4. Trainings- und Spielbetrieb


Personen, die einer Risikogruppe angehören und daher ohne Impf-schutz Kontakte meiden müssen, können mit Impfung schneller und sicherer wieder am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen.

Zuschauer*innen / Begleitung im Kinderfußball

  • Auch im Bereich der Zuschauer*innen oder bei der Anzahl der Begleitpersonen im Kinderfußball kann der Impfstatus einen Einfluss auf die maximal zugelassene Personengruppe haben. An vielen Orten werden geimpfte oder genesene Personen nicht mitgezählt, sodass mehr Personen auf das Sportgelände kommen können.


Allgemein

  • Geimpfte und genesene Personen im Verein sind eher geeignet, Aufgaben rund um den Trainings- und Spielbetrieb zu übernehmen, bei denen es zu engerem Kontakt zu anderen Personen kommen kann, da sie ein geringeres Risiko vorweisen, sich mit dem Corona-Virus anzustecken oder (im seltenen Fall einer dennoch erfolgenden Ansteckung) einen schweren Verlauf zu erleben. • Die Abstands- und Maskenregelungen im Indoorbereich sind auch für Geimpfte und Genesene zu berücksichtigen (insbesondere weil eine Differenzierung zu Ungeimpften kaum realisierbar ist), sollte es jedoch kurzzeitig zu einem engeren Kontakt kommen, beispielsweise in der Kabine oder bei den Zu- und Abwegen des Sportgeländes, tragen geimpfte und genesene Personen zu einer Reduktion der Ansteckungswahrscheinlichkeit bei.

Wer ist geimpft bzw. genesen?

 

    5. Organisatorisches

 

  • Es gelten immer die jeweils lokal gültigen Verfügungen.
  • Sinnvoll: Benennung einer Person im Verein, die als Ansprechpartner*in für sämtliche Anliegen und Anfragen zum Hygienekonzept des Trainings- und Spielbetriebs zuständig ist.
  • Jeder Verein sollte für seine individuellen Rahmenbedingungen ein eigenes Hygienekonzept erstellen (oder dieses modifizieren) und – falls gefordert – mit den lokalen Behörden abstimmen.
  • Zur Erstellung wird eine Vorlage (Anlage 1) zur Verfügung gestellt. Bei Abweichungen vom „Muster-Hygienekonzept“ wird empfohlen, die Entscheidungsgrundlagen entsprechend zu dokumentieren.
  • Unterweisung aller Trainer*innen und verantwortlichen Vereinsmitarbeiter*innen in die Vorgaben und Maßnahmen zum Trainings- und Spielbetrieb.
  • Vor der Aufnahme des Trainings- und Spielbetriebs müssen alle teilnehmenden Personen mit Berechtigung für Zone 1 (Innenraum/Spielfeld) und 2 (Umkleidebereiche) rechtzeitig aktiv über die Hygieneregeln in verständlicher Weise informiert werden. Dies gilt im Spielbetrieb für sämtliche Personen des Heim- und des Gastvereins sowie für die Schiedsrichter*innen und sonstige Funktionsträger*innen.
  • Alle weiteren Personen, die sich auf dem Sportgelände aufhalten (Zone 3), müssen über die Hygieneregeln rechtzeitig in verständlicher Weise informiert werden. Hierzu erfolgt die Auslage des Hygienekonzepts mindestens am Eingangsbereich.
  • Personen, die nicht zur Einhaltung dieser Regeln bereit sind, ist im Rahmen des Hausrechts der Zutritt zu verwehren bzw. sind der Sportstätte zu verweisen.
  • Die Sportstätte muss, vor allem im Zugangsbereich sowie am Eingang von Vereinsheimen, ausreichend Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten bieten.

    6. Zonierung

    Die Sportstätte wird in die Zone 1, Zone 2 und Zone 3 eingeteilt.

    Hierbei wird die Zone 1 noch einmal unterteilt in Zone 1a und Zone 1b.

    Zone 1a „Spielfeld“

  • In Zone 1 (Spielfeld inkl. Spielfeldumrandung und ggf. Laufbahn) befinden sich nur die für den Trainings- und Spielbetrieb notwendigen Personengruppen:
    • Spieler*innen (auch Ersatzspieler*innen)
    • Trainer*innen
    • Funktionsteams
    • Schiedsrichter*innen
    • Ansprechpartner*in für Hygienekonzept
    • Medienvertreter*innen (siehe nachfolgende Anmerkung)
  • Medienvertreter*innen, die im Zuge der Arbeitsausführung Zutritt zu Zone 1 benötigen (z.B. Fotograf*innen), wird dieser nur nach vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung des Mindestabstandes gewährt.

    Zone 1b „Innenraum“ – hier gilt die Abstandsregelung!

  • In Zone 1b (Ersatzbank) befinden sich nur die Personen für den Trainings- und Spielbetrieb, die aktuell nicht zur Zone 1a gehören:
    • Ersatzspieler*innen
    • Trainer*inen
    • Betreuer*inen
    • weitere Funktionäre, die im Spielbericht aufgeführt sind
    • Sanitäts- und Ordnungsdienst

  • Alle Personen in der technischen Zone/im Bereich der Auswechselbänke halten entweder Mindestabstand oder tragen mindestens medizinischen Mund-Nase-Schutz.
  • Medizinisches Personal betritt das Spielfeld zur Behandlung ausschließlich mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz.

    Zone 2 „Umkleidebereiche“

  • In Zone 2 (Umkleidebereiche) haben nur folgende Personengruppen Zutritt:
    • Spieler*innen
    • Trainer*innen
    • Betreuer*innen
    • Funktionsteams
    • Schiedsrichter*inen
    • Ansprechpartner für Hygienekonzept

  • Insbesondere nicht geimpfte und nicht genesene Personen sind dringend angehalten, durchgehend den Mindestabstand einzuhalten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

  • Die Nutzung erfolgt unter Einhaltung der Hygienebestimmungen gem. Hygiene-Merkblatt des Landkreis Friesland. Dabei ist nachfolgende Regelung für die verschiedenen Sportstätten zu beachten:

        Hohenkirchen

  • In jeder Umkleidekabine dürfen sich zeitgleich max. 6 Personen aufhalten. Es können in der Regel zwei Kabinen pro Mannschaft angeboten werden. Die Duschen dürfen zeitgleich von max. 3 Personen genutzt werden.

        Tettens

  • In jeder Umkleidekabine dürfen sich zeitgleich max. 6 Personen aufhalten. Die Duschen dürfen jeweils zeitgleich von max. 3 Personen genutzt werden.

        Hooksiel

  • In jeder Umkleidekabine dürfen sich zeitgleich max. 9 Personen aufhalten. Die Duschen dürfen jeweils zeitgleich von max. 4 Personen genutzt werden.

        Waddewarden

  • In jeder Umkleidekabine dürfen sich zeitgleich max. 5 Personen aufhalten. Die Duschen dürfen jeweils zeitgleich von max. 2 Personen genutzt werden.

        Horumersiel

  • In jeder der zwei Umkleidekabinen dürfen sich zeitgleich max. 6 Personen aufhalten. Die Duschen dürfen zeitgleich von 3 Personen genutzt werden.

 

  • Die Nutzung der Duschanlagen erfolgt unter Einhaltung der Abstandsregelungen sowie zeitlicher Versetzung/Trennung.
  • Hierzu wird auch auf das Hygiene-Merkblatt des Landkreis Friesland (Anhang 1) hingewiesen.
  • Den Spielern der Heimmannschaft wird empfohlen nach Möglichkeit zu Hause zu duschen.
  • Die generelle Aufenthaltsdauer in den Umkleidebereichen wird auf das notwendige Minimum beschränkt.
  • Der Aufenthalt in den Ein-/Ausgangsbereichen sowie Gängen / Zuwegen ist zu vermeiden.
  • Mannschaftsbesprechungen, unter Einhaltung der Abstandsregelung, sollen draußen auf dem Sportplatz durchgeführt werden.

   Reinigung und Desinfektion

  • Am Ende einer Sporteinheit muss eine ausreichende Pause eingehalten werden um Hygienemaßnahmen von der nutzenden Mannschaft bzw. vom nutzenden Verein durchzuführen.
  • Dabei müssen alle genutzten Bereiche mit einem Flächendesinfektionsmittel mittels Wischdesinfektion desinfiziert werden.
  • Darunter fallen alle verwendeten Sportgeräte- und Materialien, die genutzten sanitären Anlagen, alle Türklinken, Lichtschalter und sonstige Kontaktflächen.
  • Wenn möglich sind die Räumlichkeiten entsprechend zu lüften.

Zone 3 „Publikumsbereich“

  • Die Zone 3 „Publikumsbereich“ bezeichnet sämtliche Bereiche der Sportstätte, welche frei zugänglich und unter freiem Himmel sind.
  • Zuschauer*innen sind nach derzeitiger Verordnung je nach Warnstufe zugelassen. Siehe Schreiben „Zurück auf den Platz“ des NFV vom 04.08.2021 und Hygienemerkblatt Landkreis Friesland (Anhang 1).
  • Für die Personen in Zone 3 halten wir einen separaten Ein- und Ausgang vor, es erfolgt also eine räumliche Trennung („Schleusenlösung“) von Sportausübenden und Zuschauern.
  • Zuschauer sind gem. der jeweils gültigen Warnstufe des Landkreises gem. Hygienemerkblatt Landkreis Friesland (Anhang 1) zugelassen.
  • Unterstützend werden Plakate zu den allgemeine Hygieneregeln genutzt.

Hier die Zonen einmal bildlich dargestellt:

Sportstätte Horumersiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: google/maps

 

Sportstätte Hohenkirchen

Quelle: google/maps

Sportstätte Hooksiel

Quelle: google/maps

Sportstätte Tettens  

Quelle: google/maps  

 

Hier die vorgesehenen Laufwege für den Ein- und Ausgangsbereich:

Sportstätte Horumersiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: google/maps

 

Sportstätte Hohenkirchen

Quelle: google/maps

Sportstätte Hooksiel

Quelle: google/maps

Sportstätte Tettens

Quelle: google/maps   

 

      7. Trainings- und Spielbetrieb

      7.1 Grundsätze

  • Die Größe der Trainingsgruppen orientiert sich an dem gültigen Hygienemerkblatt des Landkreis Friesland (Anhang 1) sowie eventueller Allgemeinverfügungen.
  • Trainer*innen und Vereinsverantwortliche informieren die Trainings- und Spielgruppen über die Maßnahmen und Regelungen des Hygienekonzepts.
  • Den Anweisungen der Verantwortlichen zur Nutzung der Sportstätte ist Folge zu leisten.
  • Das Trainings- und Spielangebot ist so organisiert, dass ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Mannschaften größtmöglich vermieden wird. Hierzu sind Pufferzeiten für die Wechsel eingeplant.
  • Alle Spieler*innen sind angehalten, eine rechtzeitige Rückmeldung zu geben, ob eine Teilnahme am Training bzw. Spiel erfolgt, um eine bestmögliche Planung zu ermöglichen.
  • Die Trainer*innen dokumentieren die Beteiligung je Trainings- und Spieleinheit.
  • Regelungen zur Testung gem. des gültigen Hygienemerkblatt des Landkreis Friesland (Anhang 1) sowie eventueller Allgemeinverfügungen.

       7.2 In der Sportstätte

  • Die Nutzung und das Betreten der Sportstätte sind nur gestattet, wenn ein eigenes Training bzw. ein eigenes Spiel geplant sind.
  • Der Zugang zu Toiletten sowie Waschbecken mit Seife ist während des Trainingsbetriebes sichergestellt.
  • Weitere erforderliche Maßnahmen gem. des gültigen Hygienemerkblatt des Landkreis Friesland (Anhang 1).

  7.3 Kontaktdaten

        Zu dokumentieren sind die Kontaktdaten, soweit erforderlich, gem. Hygienemerkblatt des Landkreis Friesland (Anhang 1) sowie         eventueller Allgemeinverfügungen.

        Die Erhebung kann in Listenform oder unter Zuhilfenahme von Softwarelösungen, in diesem Fall die Luca-App, durchgeführt         werden.

   

      8. Einschätzung des Infektionsrisikos

Die JSG Wangerland sowie SG Wangerland sorgt mit diesem Hygienekonzept für eine verhältnismäßige und bestmögliche Prävention. In Abhängigkeit zur aktuellen Einschätzung des Infektionsrisikos werden in Abstimmung mit den für die Sportstätte zuständigen Behörden die entsprechenden Hygienemaßnahmen vorgesehen und veranlasst.

Ausgangslage für sämtliche aufgeführten Maßnahmen, Regelungen und Empfehlungen ist die Annahme, dass eine Ansteckung mit SARS- CoV-2 im Rahmen des Fußballspielens im Freien zwar möglich, die Wahrscheinlichkeit aber bei konsequenter Umsetzung der genannten Hygienemaßnahmen gering ist.

Während des Trainings- und Spielbetriebs ist im Fußball ein naher Kontakt mit Personen des eigenen Teams, des gegnerischen Teams (nur im Spiel) sowie weiteren Personen, auch Schiedsrichter*innen, nicht gänzlich auszuschließen. Jedoch konnten u.a. eigene Auswertungen aus dem Fußball zeigen, dass Übertragungen auf dem Spielfeld äußerst unwahrscheinlich sind.

Die meisten Ansteckungssituationen entstehen offenbar außerhalb des Fußball- und Arbeitsumfeldes (auf jeden Fall außerhalb des Spielfeldes), insbesondere im privaten Sektor. Diese Erkenntnisse rund um die Ansteckungsfähigkeiten im Fußball sind immer zu berück- sichtigen. Die Gefährdung wird zudem durch die stetig steigende Impfquote sowie durch Immunität nach durchgemachten (symptomatischen) Infektionen mit SARS-CoV-2 (gemäß Angaben des RKI von vier Wochen nach Diagnose bis sechs Monate danach einer Impfimmunität gleichgesetzt) gesenkt.

Bei einer hohen Durchimpfungsrate ist eine Ansteckung mit SARS-CoV-2 trotz der Impfung zwar selten möglich (wie bei anderen Impfungen auch), die Wahrscheinlichkeit für schwerwiegende Verläufe oder die Weitergabe des Virus jedoch extrem gering. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass es zu einer Mutation des Virus mit Auftreten von Virusvarianten kommt, die nicht unter den Schutz der gängigen Impfungen fallen.

Es bleibt außerdem ein (deutlich höheres) Restrisiko für eine Infektion oder einen schwerwiegenden Verlauf bei Personen ohne Impfung, Personen mit bestimmten Risikofaktoren, Personen, die aus verschiedenen Gründen keine Immunität aufbauen können und für Personen, für die eine Impfung generell (d.h. für jeden Impfstoff) kontraindiziert oder nicht erwünscht ist. Durch Hygienemaßnahmen können die Risikofaktoren für diese Personen minimiert werden.

Die JSG Wangerland sorgt mit diesem Hygienekonzept für eine verhältnismäßige und bestmögliche Prävention. In Abhängigkeit zur aktuellen Einschätzung des Infektionsrisikos werden in Abstimmung mit den für die Sportstätte zuständigen Behörden die entsprechenden Hygienemaßnahmen vorgesehen und veranlasst.